#28daysofblogging: Aufblühen im Beruf mit der Positiven Psychologie – Rückblick, Danke und Ausblick

Positive Psychologie im Beruf

regulus56 / photocase.de

Puh, 28 Tage tägliches Bloggen sind geschafft, juhu!!! Es war eine spannende Challenge und neue Erfahrung, die mich ein paar Mal an meine Grenzen gebracht hat. Bis Tag 8, in etwa, hatte ich vorgearbeitet; von da an musste ich täglich meinen Beitrag „aus dem Ärmel zaubern“. Besonders heftig waren dabei zwei Tage, an denen sich im Laufe des Tages und des Schreibens für mich herausstellte, dass der gedachte Artikel irgendwie nicht funktioniert; da hieß es dann, nochmal bei Null anfangen …

Sehr geholfen haben mir während der gesamten 28 Tage meine zwei Blog-Gruppen, einmal meine MitbloggerInnen der #28daysofblogging (Liste s.u.) und dann meine Kolleginnen aus der Mastermind-Blogger-Gruppe von Daniela Heggmaier. Ganz lieben Dank an dieser Stelle für das tägliche Mitfiebern und Mitleiden, eure zahlreichen Posts und Kommentare! 🙂 Besonders bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei meinem treuesten „Like“-Fan, liebe Marion, eine dicke Umarmung hierfür! 🙂 Danke auch an alle anderen, die mich auf ihre Weise durch Mitmachen und Feedback in verschiedenster Form unterstützt haben! 🙂 Eine wunderbare Erfahrung für mich!

Bei der täglichen Bild-Auswahl bin ich immer wieder an Fotos mit „Herzen“ hängengeblieben und habe mir dann gedacht: Nicht schon wieder ein Herz … Dennoch sind es (neben den Blumen) einige Herzen geworden – wahrscheinlich deshalb, weil mir das Thema Positive Psychologie so am Herzen liegt. 😉 Ich selbst bin während der 28 Tage an vielen Stellen ein gutes Stück „tiefer“ eingetaucht in die Themen der Positiven Psychologie – und spüre immer mehr: JA, das ist es, was meinen KundInnen und mir gut tut und was ich weiter in die Welt tragen möchte … Deshalb werde ich an der Positiven Psychologie dranbleiben  und auch zukünftig über sie schreiben. Darüber hinaus werde ich auch „meine Aufgabe“ fortsetzen (wie ich im letzten Beitrag bereits geschrieben habe), die Positive Psychologie mit dem Zürcher Ressourcenmodell ZRM® zu verbinden. Dies geschieht zunächst in den Themen ZRM® + VIA-Charakterstärken + Selbstmitgefühl und dann in den Themen ZRM®  + Appreciative Inquiry + Mission Statement. Hierbei betrete ich (fachliches) Neuland und werde darüber berichten … Weiterlesen

Mindfully Restore: Machen Sie den Test zu Ihrer Mañana-Kompetenz und laden Sie Ihren Akku wieder auf

Positive Psychologie im Beruf

misterQM / photocase.de

Was haben Sie in den letzten drei Tagen gemacht, um verloren gegangene Energie wieder aufzuladen? Um das achtsame Entspannen und Auftanken geht es heute in meinem Artikel an Tag 27 bei den #28daysofblogging.

Wir alle wissen, dass wir uns genügend bewegen, gesund essen, ausreichend schlafen und uns regelmäßig kleinere oder größere Pausen zum Auftanken gönnen sollten, damit es uns insgesamt gut geht. Doch tun wir dies auch? Nicht unbedingt … Wenn ich über meine Kräfte lebe, dann werde ich innerlich unruhig, schlafe nicht mehr gut, habe tausend Dinge im Kopf, kann mich nicht mehr so gut konzentrieren, fange an, Dinge zu vergessen und werde ungeduldiger … Sie vielleicht auch? Schuld daran ist das Stresshormon Cortisol, das dann nicht mehr richtig runterfährt und mich permanent auf Trab hält. Spätestens dann ist es Zeit etwas zu verändern, um langfristig nicht in einen Burn-out zu rutschen. Besser natürlich: Es gar nicht erst so weit kommen lassen 😉

Genau heute ist bei mir das Rezensionsexemplar Burn-out, ade von Maja und Johannes Storch und Dieter Olbrich eingetroffen. Wie Sie vielleicht wissen, bin ich ein riesiger Fan des Zürcher Ressourcenmodells ZRM®, das maßgeblich von Maja Storch entwickelt wurde. Ich fahre schon seit vielen Jahren regelmäßig zum Institut für Selbstmanagement und Motivation (ISMZ) nach Zürich, um dort Kurse zu besuchen und setze das ZRM® zu ganz verschiedenen Themen sehr häufig in meiner Arbeit ein.

Das ZRM® baut das Unbewusste mit in die Erreichung von Zielen ein. Weiterlesen

Selbstvertrauen: Die „Power-Pose“ hilft wirklich – probieren Sie sie aus!

Positive Psychologie im Beruf

cosendolas / photocase.de

Mehr Selbstvertrauen – ein zentrales und sehr wichtiges Thema in meiner Arbeit. Heute an Tag 25 bei den #28daysofblogging möchte ich Ihnen hierzu den TED-Talk von Amy Cuddy Your body language may shape who you are zum Thema Körpersprache und deren Wirkung sehr ans Herz legen.

Amy Cuddy beschreibt in ihrem beeindruckenden Auftritt, wie sich unsere Körpersprache auf uns und unseren Erfolg im (Berufs)Leben auswirkt. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass wir „Pauschalurteile und Rückschlüsse aufgrund der Körpersprache“ bilden, wenn wir Menschen begegnen, sagt sie. Und diese Urteile können Situationen in unserem Beruf entscheidend beeinflussen – zu unserem Vorteil, aber auch zu unserem Nachteil.

Nonverbale  Ausdrücke von Macht und Dominanz zeigen sich, indem wir uns groß machen, uns strecken, Raum einnehmen und uns öffnen. Frauen fühlen sich (leider meist immer noch) weniger mächtig (als Männer), stellt Amy Cuddy fest und rät: „Fake it till you become it.“ Das heißt, wir sollen unser Gefühl von Macht solange fälschen, d.h. so tun, als ob wir es hätten, bis wir es tatsächlich gewonnen haben.

In Experimenten hat Amy Cuddy nachgewiesen, dass unser Cortisol-Spiegel (der für Stress steht) um 25 Prozent sinkt, wenn wir uns nach einer 2-minütigen Power-Pose machtvoller fühlen; dadurch wirken wir entspannter und souveräner auf andere. Unser Testosteron-Spiegel steigt gleichzeitig um 20 Prozent; dadurch werden wir mutiger und gehen mehr Risiken ein. Bei der Einnahme einer Pose, die unser Machtgefühl verringert (wie eine gebückte, zusammengesunkene Haltung) steigt der Cortisol-Pegel (also unser Stressempfinden) um 15 Prozent über das Ausgangsniveau, und der Testosteron-Spiegel (also unsere Souveränität) sinkt um 10 Prozent unter das Ausgangsniveau; der Unterschied in der Wirkung verstärkt sich also zusätzlich.

So, nun zur Aufgabe des Tages: Nehmen Sie zwei Minuten lang Ihre Power-Pose ein; Amy Cuddy nennt diese Haltung „Wonder Woman“  Weiterlesen