Karriereberatung oder: Kann ich im Beruf selbst meines „Glückes Schmied“ sein?

Karriereberatung - Aktiv werden im BerufJA und NEIN – würde ich an dieser Stelle ehrlich antworten.

NEIN, weil es natürlich manchmal wirklich etwas Glück im Beruf braucht, …

  • im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein: dass genau „Ihre Stelle“ frei wird, weil ein Kollege geht; dass es in Ihrer Firma gut läuft und sich so neue Möglichkeiten für Sie auftun …
  • Unterstützung in der Firma zu finden: z.B. durch einen Chef, der Sie fördert, oder durch ein Weiterbildungsprogramm, das Ihnen neue Türen für Ihre Zukunft öffnet …
  • dass genau Sie nach einer Bewerbung zum Gespräch eingeladen und eingestellt werden.

Aber auch JAAA, weil Sie natürlich Vieles selbst gestalten können!

Wenn Sie herausgefunden haben und wissen, wo Ihre Stärken liegen, was zu Ihnen passt und wo Sie im Beruf hin wollen, dann …

  • gewinnen Sie eine positivere Einstellung sich selbst gegenüber und akzeptieren sich mit Ihren guten und vielleicht auch negativen Eigenschaften besser (Selbstakzeptanz)
  • haben Sie erkannt, dass andere Menschen anders sind als Sie selbst und anders denken und handeln (Positive Beziehungen zu anderen Menschen)
  • können Sie selbstbestimmter und selbstbewusster auftreten, weil Sie unabhängiger von der Meinung anderer sind, und sich selbst und Ihren Weg im Beruf nach Ihren eigenen Maßstäben beurteilen (Autonomie)
  • erkennen Sie die sich Ihnen bietenden Chancen klarer und können sie besser nutzen. Sie sind eher in der Lage, Ihr (Arbeits-)Umfeld so auszuwählen und zu gestalten, dass es zu Ihren Bedürfnissen und Werten passt. (Gestaltung der Lebensumstände)
  • hat das, was Sie tun im Beruf, eine stärkere Aus- und Zielrichtung und gibt Ihnen mehr das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun (Sinn im Leben)
  • können Sie Ihr eigenes Potenzial und Ihre Entwicklungsmöglichkeiten besser einschätzen und nutzen (Persönliches Wachstum)

Und wann fangen Sie an zu „schmieden“ – da, wo Sie etwas bewirken können?

Herzliche Grüße
Ihre/Eure Gaby Regler

P.S. Die hier aufgeführten Punkte nehmen Bezug auf meinen Artikel Die sechs Säulen des Wohlbefindens oder: Was brauchen wir, damit es uns gut geht? Ich habe die sechs Säulen von Carol Ryff hier auf den Beruf übertragen.

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